19. April 2026
Nora Roberts - Im Schatten der Wälder

Inhalt:
Rot wie die Liebe. Rot wie die Wut. Rot wie der Tod.
Die Hundetrainerin Fiona Bristow lebt ein ruhiges Leben auf der idyllischen Orcas Island. Die Insel ist ein Zufluchtsort für sie geworden, denn Fiona hat vor einiger Zeit als Einzige den Angriff eines Serienkillers überlebt. Mit der Ruhe ist es vorbei, als der Künstler Simon und sein Hund Jaws auftauchen. Denn beide verdrehen ihr auf unterschiedliche Arten den Kopf …
Doch die Vergangenheit holt sie wieder ein. Der Mörder von damals sitzt zwar im Gefängnis, doch es scheint, er hat einen Schüler, der das Werk seines Meisters vollenden will …
(Quelle: Penguin.de)
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Meine Meinung:
Insgesamt steht das Buch auf soliden Beinen. Eine starke Heldin, ein spannender Thriller-Plot und eine wild-romantische Umgebung. Eigentlich passt alles und doch fehlt die Chemie zwischen Fiona und Simon und damit genau das was eine gewöhnliche Geschichte zu einem Nora Roberts-Roman macht.
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Anfangs beginnt es ganz langsam, man lernt die Charaktere kennen. Was sie antreibt, was sie verängstigt.
Doch als sich Fiona und Simon näherkommen, fehlt jegliches prickeln, welches sonst in den Romanen zu finden ist. Auch der Humor, den NR auch in die spannendsten Romane einbringt, scheint hier völlig zu fehlen. Das ist wirklich schade, den es wäre definitiv mehr drin gewesen.
Der Spannungs-Plot war grundsätzlich OK, die Geschichte hatte etwas Dramatik, allerdings waren viele Stellen vorhersehbar.
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Ich hab so langsam das Gefühl, das bei Nora Roberts die Luft dünner wird. Oder das Pensum ist inzwischen einfach zu groß. Bei weniger Veröffentlichungen, wäre der Standard vielleicht besser zu halten.
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