14. April 2026
Linwood Barclay - Dem Tode nah

Inhalt:
Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17-jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek grübelt, wie er seine Anwesenheit erklären soll. Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte.
(Quelle: lovelybooks.de)
Meine Meinung:
Dies ist der 2. Titel des Autors, welchen ich gelesen /gehört) habe. Ich traue mich dennoch zusagen, das er dem Schema der Autors voll entspricht. Klug konstruiert, mit unvorhersehbaren Phasen und kleinen Erholungspausen, sowie immer wieder Dramatik hält er einen Gefangen und will einen nicht wieder loslassen.
Der Roman beginnt mit einem Packenschlag, um dann fast vorhersehbar dahin zu plätschern, nur um sich fulminant zu drehen und wieder eine ganz andere Richtung einzunehmen und dann doch ganz anders zu Enden. Kurz vor Schluß lässt einen der Autor zumindest schon langsam ahnen worum es wirklich geht.
Die Charaketere sind durch die Bank weg "Menschen". Selbst die Helden haben Fehler, haben Ecken und Kanten und selbst für den Täter kann ich Mitleid aufbringen. Bei Linwood Barclay sind Böse nicht einfach bnöse, sondern es gibt immer einen Grund, der ihnen scheinbar keinen Ausweg lässt. Und die Guten habe auch mit ihren Schatten zu kämpfen, wodurch man ihre Entscheidung viel eher verstehen kann.
Trotz einiger kleinen Längen, die sich allerdings gut zu Luftholen eignen, ist der Roman wirklich spannend und ich habe jede Minute genossen.
Daten zum Buch: nur der Hörbuchstream aktuell im offizellen Verkauf, das Taschenbuch gibt es nur gebraucht
Dieser Post erschien ursprünglich am 14.06.2012 auf SchnuffelchensBuecher.blogspot.com

