27. März 2026
Guillermo Del Toro & Chuck Hogan - Die Nacht (The Strain 3)

Inhalt:
Die Menschheit am Abgrund . . . Eine geheimnisvolle Seuche hat den Planeten befallen und die meisten Menschen in blutrünstige Vampire verwandelt. Tief unter der Erde hat eine kleine Gruppe von Menschen überlebt, doch ihr Kampf gegen die Vampire scheint aussichtslos. Nur ein Mythos aus uralter Zeit birgt die letzte Hoffnung für unsere Zivilisation. Aber dieser Mythos birgt auch den völligen Untergang ...
Sie waren immer hier. Unter uns. Sie haben gewartet. In der Dunkelheit. Jetzt ist ihre Zeit gekommen . . . Mittels eines Virus haben sich die Vampire rund um die Welt ausgebreitet und die menschliche Zivilisation in weiten Teilen vernichtet. Und einem der Vampirmeister ist es gelungen, die anderen Vampir-Clans so weit zu schwächen, dass er die alleinige Herrschaft über den Planeten antreten kann. Doch er hat nicht mit Ephrain Goodweather, einst Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, gerechnet. Goodweather stemmt sich mit aller Kraft gegen den Ansturm der Vampire. Wird es ihm gelingen, die Menschheit zu retten? Und welche Rolle spielt dabei ein sagenumwobenes Buch, das auf geheimnisvolle Weise in Goodweathers Besitz gelangt ist? (Quelle: Penguin.de)
Meine Meinung:
Natürlich ist schön endlich zu wissen wie es ausdgeht und doch bin ich zwiegespalten. Das Buch kommt einfach nicht mehr an seine Vorgänger ran. Diese Lücke von 2 Jahren ist einfach da. Man erfährt kaum etwas, was in dieser Zeit geschehen ist, seit der Meister die anderen Obervampire mittels Atombomben zerstört hat.
Die Gruppe um Eph dageben ist scheinbar auf einem Selbstzerstörungstrip. Jeder scheint Anfangs nur noch mit seinen eigenen Dämonen beschäftigt zu sein. Eph ist medikamentenabhängig und auf depressiv. Nora versucht irgendwie ihre alzheimerkranke Mutter und sich durchzubringen. Die Beziehung der beiden spielt irgendwie überhaupt keine Rolle mehr. Wie und wann sie kaputt ging, bleibt völlig im Dunkeln, nur die aufkeimende Affäre mit Dimitri ist ein Thema am Rande. Dimitri selbst ist in diesem Buch zwar Wichtiger, aber er bleibt einfach viel zu "sauber" zu nett und zu wenig beachtet.Zack gerät immer weiter unter die Fuchtel des Meisters und entwickelt sich dabei zum Soziopaten, was gelungen dagestellt wird, doch kurz vor Schluß haben die Autporen ein Erwachen eingebaut, das ich zusehr eine missglückten Happy-End-Versuch zuschreibe.
Fazit: Insgesamt hat das einige Längen und ist mir grösstenteils zu Vorhersehbar. Zum "Glück" sterben doch noch einige wichtige Personen an Ende, sodas man doch noch von einem ganz gelungen Abschluss sprechen kann, auch wenn mir die ganzen Bibelverweise während der Auflösung auf die Nerven gingen. Irgendwie habe ich mir da doch ein wenig mehr Fantasie erhofft. Schade.
Reihe: The Strain: 1. Die Saat, 2. Das Blut, 3. Die Nacht
Dieser Post erschien ursprünglich am 19.04.2012 auf SchnuffelchensBuecher.blogspot.com.

