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19. April 2026

Boyd Morrison - Todesflut

Inhalt:

Ein Tsunami bedroht Hawaii. Während die ersten Wellen Waikiki Beach erreichen, kämpft ein Mann um das Leben tausender Menschen

Memorial Day, strahlend blauer Himmel über Waikiki Beach. Kai Tanaka, stellvertretender Direktor des Pacific Tsunami Warning Center in Honolulu, ahnt nicht, dass über den Zentralpazifik gerade ein vollbesetztes Flugzeug abgestürzt ist, nachdem es von der Druckwelle eines riesigen Feuerballs erfasst wurde. Doch dann werden von einigen Erdbebenstationen aus dieser Region auf einmal auffällig Daten gemeldet, und Tanaka überkommt die schreckliche Gewissheit, dass Hawaii von einer Katastrophe epischen Ausmaßes bedroht sein könnte …

(Quelle: lovelybooks.de)

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Meine Meinung:

Ich bin mit gemischten Gefühlen auf an dieses Buch gegangen. Katastrophenbücher ziehen mich von je her an, doch leider hatten mich bisher nicht viele überzeugen oder gar begeistern können. Ganz anders dieses Buch. Der Autor hat einen spannenden Roman geschaffen, der einen von der ersten Seite an fesselt. Der Leser wird weder pausenlos mit Fachbegriffen noch mit strahlenden Helden belästigt.

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Kai Tanaka ist einfach nur Mensch. Er ist Anfangs unsicher ob er warnen soll, da noch nicht genug Erkenntnisse da sind. Doch falls seine Vermutungen zutreffen, dann ist nicht nur seine Familie in größter Gefahr. Durch die Ereignisse des Tages muss er erkennen, das man nicht alle Menschen retten kann, das man auch von geliebten Menschen Abschied nehmen muss und das Menschen über sich hinaus wachsen können.

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Auch wenn Kai die Hauptfigur der Geschichte so, so trägt nicht er diese, sondern die Gewalt des Wassers. Der Autor zeigt uns die Gewalt mit der der Tsunami in das Leben dieses Feiertags bricht - die Unvernunft der Menschen, die nicht auf die Warnungen hören, die Schicksale, die an diesem Tag unwiederbringlich verändert werden. Dabei verzichtet er auf übertriebene Gefühlsduseleien und Liebschaften, auf zusätzliche Aktion wie "Terroristen". Jedes dramatische Element der Geschichte ist nachvollziehbar und logisch. Die Spannung kommt durch die aktuelle Situation der Figuren sowie deren Dialoge zustande. Kleine Auflockerungen erhält die Geschichte durch kleine Einlagen von "Galgenhumor" der genau dosiert und passend ist. Nie wird die Geschichte dadurch zum Klamauk oder verliert dadurch an Spannung.

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Als die letzte Welle über Waikiki rollte, rollten auch bei mir die Tränen. Der Stil des Autors hat mein Kopfkino zum rotieren gebracht. Und zusätzlich zur Geschichte, kamen mir immer wieder Bilder des asiatischen Tsunamis in den Kopf und verstärkten damit den Effekt.

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Ein Thriller, der den Leser fesselt und mit mitreißt.

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