19. April 2026
Alina Bronski - Spiegelkind

Inhalt:
Sie hat eine Gabe. Sie wird verfolgt. Sie ist deine Mutter. Und wer bist du? Im Leben der 15-jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.
(Quelle: lovelybooks.de)
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Meine Meinung:
Der Roman hat mir richtig überrascht. Bei einer Empfehlung ab 12 Jahren hätte ich so etwas nicht erwartet.
Die Geschichte ist gut aufgebaut und kommt mit viel Tiefe daher. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant. Sie wachsen im Laufe der Geschichte und geben ihre Geheimnisse nur nach und nach Preis. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und darüber hinaus.
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Auch die Welt die von der Autorin geschaffen wurde, ist nachvollziehbar und man spürt die Gefahren, die darin liegen. Zwar habe ich kleine Logik-Schwächen erkannt, bis aber auch schon etwas älter als 12 und habe daher schon eine etwas anderen Blick auf gewisse Dinge. Viel Mehr möchte ich jetzt eigentlich auch garnicht erzählen, da ich befürchte sonst zuviel von der Geschichte zu verraten. Vielleicht noch so viel. Wirklich Positiv hat mich die Geschichte in Sachen Liebe überrascht. Zwar gibt es diese im Buch, doch nicht die romantische, allumfassende große Liebe, die leider in fast jedem aktuellem Jugendbuch vorkommt. Es geht um die Liebe zur Familie, zu Freunden und der Faszination an anderen Lebensweisen. Das hebt dieses Buch gegenüber Anderen seines Genres hervor.
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