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15. April 2026

Alex Berenson - Netzwerk des Todes (John Wells 2)

© Heyne/ Penguin Randomhouse Verlagsgruppe

Inhalt:

Kaum hat sich der CIA-Agent John „Jalal“ Wells von seiner letzten Mission erholt, wartet schon der nächste Auftrag auf ihn:

Das Erstarken der Taliban in den Auseinandersetzungen mit den amerikanischen Truppen lässt die Vermutung zu, dass eine fremde Macht die Terroristen unterstützt. Wells reist nach Afghanistan, aber was er dort entdeckt, übertrifft seine schlimmsten Befürchtungen.

Unterdessen stellt die CIA fest, dass sich ein Spion in ihren Reihen befindet, der die geplante Entführung des obersten nordkoreanischen Nuklearwissenschaftlers vereitelt. Und auch mit China droht die USA eine Krise ungeahnten Ausmaßes. Die Situation droht außer Kontrolle zu geraten...

Alex Berenson versteht es wie kein Zweiter, aus den terroristischen Bedrohungen der heutigen Zeit dank authentischer Details ein Romanszenario zu entwickeln, das gleichwohl dramatisch wie plausibel ist. (Quelle: lovelybooks.de)

Meine Meinung:

Die ganze Geschichte ist recht verworren. John kämpft an mehren Fronten gleichzeitig. Diese beeinflussen sein handeln auf gut nachvollziehbare Weise. Nachdem er in Band 1. die CIA hat ziemlich alt aussehen lassen, ist er natürlich nicht unbegingt beliebt bei seinen Vorgesetzten. Gleichzeitig versucht er nach Jahren im Untergrund Aufganistans wieder in seinem richtigen Leben Fuß zu fassen, was durch seinen Status als Volksheld nicht unbedingt vereinfacht wird. Nur seine Beziehung zu seiner Kollegin gibt ihm halt.

Diese Geschichte zwischen den beiden find ich sehr gelungen, sie dominiert zu keinem Zeitpunkt, sondern sorgt immer für eine Erdung in der Geschichte. Ohne diesen Punkt, wären viele seiner Handlung nicht nachvollziehbar. Als dann die Bedrohung durch die Taliban wieder in den Vordergrund gerät, hat er endlich wieder etwas auf das er "bauen" kann. Ich teile seines Seelenleben hat der Autor ganz gut rübergebracht. Auch wenn an späterer Stelle nur noch die Action dominiert, so ist gerade der 1. Teil der Geschichte wirklich interessant und ich kann sogar nachvollziehen was john Wells fühlt und denkt.

Mit seiner Reise nach China wird es wieder zu einem Agententhriller. Sicher es ist spannend, wenn auch nicht immer so überraschend wie erhofft. Doch der Spot steht und fällt auch zwischendurch nicht um. Der "Bösewicht" ist mir wieder etwas zu einseitig geraten. Aber für eine gelungene Unterhaltung ohne Langeweile hat es auf jeden Fall gereicht.


Ich empfehle zum besseren Verständnis der Figur allerdings vorher Band 1 - Kurier des Todes zu lesen.

Im Original gibt es bereit 6 Bücher um John Wells, Heyne hat davon bisher 3 in deutsch pupliziert.

Daten zum Buch: aktuell sind nur noch gebrauchte Bücher erhältlich

Reihe: John Wells: 1. Kurier des Todes (2008), 2. Netzwerk des Todes (2009), 3. Stille des Todes (2010)

Dieser Post erschien ursprünglich am 26.06.2012 auf SchnuffelchensBuecher.blogspot.com.

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